Es ist vollbracht! - Das neue Straßenbaumkonzept liegt vor

 

Mit Beschluss-Nr. 425-41/14 hat die Gemeindevertretung Glienicke/Nordbahn am 01. April 2014 entschieden, eine Arbeitsgruppe zur Erarbeitung von Kriterien und Vorschlägen für die Entwick­lung, den Erhalt und die Erneuerung des Straßenbaumbestandes in Glienicke/Nordbahn einzu­richten. Der Arbeitsgruppe (AG) gehörten als Mitglieder an:

 

Anselm Fitzkow (Bürgerinitiative Baumschutz, BiB)

Beate Kempe (Fraktion Bündnis 90/Die Grünen/Piraten)

Thomas Kollegger (Fraktion Die Linke)

Dr. Dieter Lindig (Fraktion GBL)

Dr. Theodor Scharnholz (Bürgerinitiative Baumschutz, BiB, Vorsitz)

Dirk Steichele (Fraktion SPD)

Gerd Walther (Gemeindeverwaltung)

Daniel Warnstädt (Fraktion CDU/FDP)

Masaharu Zloch (Gemeindeverwaltung; nich stimmberechtigt)

 

Mit Ausnahme des Vertreters der Verwaltung brachte keines der Mitglieder der Arbeitsgruppe spezifische Fachkenntnisse zur Thematik Straßenbäume mit. Vielmehr haben sie sich das not­wendige Wissen und Verständnis für die AG-Arbeit in einem Lernprozess aus öffentlich zugäng­lichen Quellen und der ausführlichen Diskussion in der AG erarbeitet. Aus Sicht der AG war dies kein Nachteil, zumal sich im Verlauf der AG-Arbeit herausstellte, dass die relevanten Einfluss­faktoren aus der jeweiligen Expertensicht nicht selten zu konkurrierende Zielsetzungen führen und diese Konkurrenz nur durch Priorisierungsentscheidungen aus übergeordneter, nicht rein fachlicher Sicht gelöst werden können.

 

Das vorliegende Straßenbaumkonzept für Glienicke/Nordbahn wurde von der AG in nachfol­genden Arbeitsschritten entwickelt:

 

  • Untersuchung der Aufgabenstellung und Bestimmung der Zielrichtung der AG-Arbeit hin­sichtlich Zielsetzung, Zeitrahmen und Prioritäten sowie der Bedeutung der Straßenbäu­me speziell für Glienicke

  • Analyse des Straßenbaumbestands im Hinblick auf Defizite, Schadbild und Handlungs­bedarf auf der Grundlage des Baumkatasters der Gemeinde

  • Ermittlung und Diskussion der Faktoren, die Einfluss auf die Formulierung eines Stra­ßenbaumkonzepts haben, im einzelnen

- des rechtlichen Rahmens als bindende Vorgabe,

- der städtebaulichen, ökologischen, sozialen und ökonomische Einflüsse von

Straßenbäumen auf das Wohnumfeld,

- der Einflüsse, die für den Zustand von Straßenbäumen maßgebend sind und

- des finanziellen Wertes sowie der haushaltsrelevanten Kosten von Straßenbäumen

  • Formulierung allgemeiner Zielvorstellungen für die Entwicklung , den Erhalt und die Er­neuerung der Glienicker Straßenbäume aufgrund der in den vorgenannten Untersuchun­gen gewonnenen Erkenntnisse sowie von Lösungsoptionen für die künftige Vorgehens­weise und deren Bewertung

  • Als Ergebnis hat die AG schließlich im letzten Arbeitsschritt konkrete Handlungsempfeh­lungen erarbeitet, wie der Glienicker Straßenbaumbestand entwickelt, erhalten und er­neuert werden soll.

 

Die AG hat verschiedene Aspekte des vorliegenden Konzepts teilweise sehr kontrovers disku­tiert aber doch stets zu zweckmäßigen Kompromissen gefunden. Letztendlich wurde das Stra­ßenbaumkonzept für Glienicke/Nordbahn von den Mitgliedern der AG einvernehmlich verab­schiedet.

 

 

Förderung des Bewußtseins für den Baumschutz in Glienicke

Ein Apfelbaum für Mischka

 

Am 24. April 2015, aus Anlass des „Tags des Baumes“, war es wieder soweit: bei einer kleinen Feier wurde ein großer und bald blühender „Roter Grafensteiner“ in der Kita Mischka an der Gartenstraße begrüßt. Der Baum wurde von der Gemeinde gestellt, die BiB hat die Pflanzkosten übernommen

 

Die Kinder mit ihren Erzieherinnen bereiteten dem Apfelbaum mit einer vorgeschalteten Projektwoche einen gebührenden Empfang. Angelika Neumann als verantwortliche Erzieherin wurde dabei kundig unterstützt von Barbara Rudnik von der BiB. Im Spiel, beim Singen und Basteln haben die Kinder viel über ihren neuen Baum und dessen Pflege erfahren und gelernt. Bei der Brgüßungsfeier lauschten die Kleinen aufmerksam Geschichten um den Apfelbaum und sangen Liedchen dazu. Anschließend begossen sie in langer Reihe ihren neuen Baum mit den von der BiB gespendeten Gießkannen. Zur Abrundung des feierlichen Willkommens für den Baum gab es reichlich Apfelstückchen und -kuchen, die eifrige Helfer der BiB für die Kleinen und ihre Erzieherinnen gebacken hatten.

 

Eine Aktion zum "Tag des Baumes" in Zusammenarbeit mit einer Kita soll zu einer Tradition der BiB werden. Im kommenden Jahr ist vorgesehen, einen Apfelbaum in der Kita Sonnenschein zu pfanzen.

 

    Bürgerintiative       Baumschutz (BIB)